Jan Schibli (l.) und Stefan Witzig (r.). (Bild: zVg)

Führungswechsel bei der Schibli-Gruppe

Von Jan Schibli zu Stefan Witzig.

Jan Schibli, Inhaber und CEO der Schibli-Gruppe, die als Komplettanbieterin Unternehmen in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Informatik/Kommunikation, Automatik sowie erneuerbare Energien vereinigt, hat sich im Zuge der seit zwei Jahren laufenden Transformation des Unternehmens entschieden, die operative Verantwortung für die Schibli-Gruppe abzugeben, um sich inskünftig auf seine Rolle als Delegierter des Verwaltungsrates und Eigentümer zu konzentrieren. Zu seinem Nachfolger als Vorsitzender der Geschäftsleitung / CEO der Schibli-Gruppe hat er zusammen mit dem Verwaltungsrat der Schibli Holding AG per 1. September 2020 Stefan Witzig berufen und sich damit für eine interne Lösung entschieden. Der 51-jährige Stefan Witzig ist vor mehr als 12 Jahren in die Schibli-Gruppe und die Geschäftsleitung eingetreten und fungiert bereits seit 2014 als stellvertretender Geschäftsleiter in der Gruppengeschäftsleitung.

Jan Schibli hat im Verlaufe des Jahres 2003 als Vertreter der dritten Generation von seinem Vater Hans Jörg Schibli die Geschäftsleitung der Hans K. Schibli AG übernommen und führt seit Anfang 2004 das Unternehmen als CEO der Gruppengeschäftsleitung. Seit 2011 ist er Alleininhaber des traditionsreichen Zürcher Unternehmens, das 1937 von seinem Grossonkel Hans K. Schibli gegründet wurde. In dieser Zeit entwickelte er das Unternehmen vom reinen elektrischen Installateur hin zum Komplettanbieter in der Elektrotechnik mit einer nachhaltigen und finanziell gesunden Ertragslage. Die Schibli-Gruppe vereint heute Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Informatik/Kommunikation, Automatik und erneuerbare Energien unter einem Dach und beschäftigt an 16 Standorten in der Schweiz und Deutschland rund 550 Mitarbeitende, davon rund 100 Lernende.

Transformation zum marktgetriebenen Unternehmen

Jan Schibli sagt zu seinem Entscheid: «In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, das Familienunternehmen Schibli zu einer umfassenden Gruppe und einem marktgetriebenen Unternehmen mit einer agilen Unternehmensführung und einem grossartigen Gemeinschaftsgefühl weiterzuentwickeln. Dazu brauchte und braucht es weiterhin ein tiefgreifendes Umdenken, ein Verlassen der herkömmlichen Hierarchie, ein Delegieren von Kompetenz und Verantwortung auf allen Stufen. Heute ist die Schibli-Gruppe bereit, den nächsten Schritt zu tun, hin zu einer modernen Unternehmensstruktur mit vermehrt auf Könnerschaft basierenden Kompetenzteams. Es geht darum, die Besten am besten Ort zu platzieren. Das gilt auch für mich, und deshalb ist im Zuge unserer laufenden Transformation jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, auch für mich eine neue Rolle einzunehmen.»

Repräsentant der Schibli-Gruppe nach aussen

Jan Schibli wird seine Verantwortung per 1. September an seinen bisherigen stellvertretenden Geschäftsleiter Stefan Witzig übergeben und sich als Repräsentant der dritten Unternehmergeneration der Gründerfamilie künftig mit strategischen Fragen und mit der Wahrnehmung seiner Eigentümerinteressen in der Funktion als Delegierter des Verwaltungsrates konzentrieren. Er bleibt weiterhin operativ verantwortlich für die Gruppenunternehmen Immobilen AG Rotula und der Schibli Elektrotechnik GmbH in Dresden (D) sowie als Sozialversicherungsbetreuer für das Vorsorgesystem der Schibli-Gruppe. In seiner neuen Rolle wird er hingegen noch vermehrt die Repräsentation der Schibli-Gruppe nach aussen an Netzwerkanlässen und Veranstaltungen wahrnehmen und mit seinem bestehenden, umfangreichen Beziehungsnetz beim Marktauftritt und den Aktivitäten der Gruppe mitwirken.