Gebäudehülle

Was ist eine Gebäudehülle?

Die Gebäudehülle trennt als geometrischer Baukörper das Innere vom Äusseren eines Gebäudes und dient als Barriere gegen Niederschlag, Aussenluft, Aussentemperatur, Geräusche und Strahlung. Die Hülle besteht in der Regel aus mehreren funktionalen Schichten, so der Trageschicht, der Wärmedämmschicht, der Luftdichtigkeits-, Dampfsperrschicht usw.

Spengler als Gebäudehülle Spezialist?

Zu erwähnen ist die Berufsgruppe der Spengler/innen, welche ein bewohnbares Haus mit Bauteilen ausstatten, die es wetterfest machen, so etwa mit Dachrinnen, Ablaufrohren, Kamineinfassungen, Fenstersims und Blitzschutzanlagen oder vorgehängten Metallfassaden.

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Fotos: Andreas Walker, u.a.

Der Abend wurde eröffnet durch eine Ansprache von Heike Beuschlein, Präsidentin des Rotary-Clubs Zürich-City.

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Marianne Hopsch, Präsidentin des Vereins ROBIJ, erläuterte in ihrem Kurzvortrag die Situation zwischen Flüchtlingen und ausbildenden Firmen.

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Beat Scherrer schilderte die Ausbildung der neuen Lehrlinge durch Instruktoren und andere Lehrlinge in der Firma Scherrer Metec AG.

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Beat Scherrer überreichte Marianne Hopsch einen von der Scherrer Metec AG und mehreren Rotarier/innen gespendeten Betrag von 24‘000 Franken in Form eines symbolischen Schecks für den Verein ROBIJ.

Beat Scherrer überreichte Marianne Hopsch einen von der Scherrer Metec AG und mehreren Rotarier/innen gespendeten Betrag von 24‘000 Franken in Form eines symbolischen Schecks für den Verein ROBIJ.

Gespräch zwischen Michael Bischof, Marianne Hopsch und Eid Mohammad Moradi.

Jean-Paul Jaccard, stellvertretender Präsident des Vereins ROBIJ, informierte über den Launch von acht ROBIJ-Lehrfilmen, die gedreht wurden.

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Reto E. Fritz, Vorsitzender des Governorrats Schweiz/Fürstentum Liechtenstein, plädierte für eine starke Vernetzung der einzelnen rotarischen Projekte des Berufsdienst in Bezug auf die Ausbildung und Integration von jugendlichen Geflüchteten und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Reto E. Fritz, Vorsitzender des Governorrats Schweiz/Fürstentum Liechtenstein, plädierte für eine starke Vernetzung der einzelnen rotarischen Projekte des Berufsdienst in Bezug auf die Ausbildung und Integration von jugendlichen Geflüchteten und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Lehrlinge und ihre Ausbildner: David Amaro (Spenglerlehrling 1. Lehrjahr), Marc Beck (Holzbaulehrling 1. Lehrjahr), Filinto Coutinho (Spenglerlehrling EBA 1. Lehrjahr), Hazim Zejnic (Spengler und Lehrlingsbetreuer), Tesfaldet Weldense (Holzbaulehrling 2. Lehrjahr), Subhash Britschgi (Spenglerlehrling 2. Lehrjahr), Sabrine Calonder (Spenglerin und Lehrlingsausbildnerin), Björn Woodtli (Spenglerpolier und Lehrlingsausbildner), Daniel Hunziker (Spenglermeister und Mitglied GL Scherrer Metec AG).

Hazim Zeijnic zeigt eine Globus-Bar, die von Spengler Daniel Sebenji in seiner Freizeit angefertigt wurde. Beide arbeiten bei der Firma Scherrer Metec AG und helfen den Flüchtlingen jeweils bei der Instruktion der Arbeit.

ROBIJ: Integration von Flüchtlingen ins Berufsleben

Der Verein „Rotarier für die berufliche Integration Jugendlicher“ unterstützt Flüchtlinge beim Einstieg ins Berufsleben. Ein wichtiges Anliegen in einer Zeit, in der viele Lehrstellen nicht mehr besetzt werden können.

Beim Eintritt in die Firma Scherrer Metec AG in Zürich herrschte am Abend des 16. September ein emsiges Treiben. In einer Halle wurde gehämmert, Blech geschnitten, gelötet und vieles mehr. Zahlreiche Lehrlinge arbeiteten an einem riesigen Tisch und demonstrierten ihr Können. Der Abend gehörte zu einen Netzwerkanlass. Dabei informierte der Verein „Rotarier für die berufliche Integration Jugendlicher“ (ROBIJ) gemeinsam mit der Scherrer Metec AG über ihre Zusammenarbeit. Beat Scherrer, Inhaber der Firma Scherrer Metec AG in Zürich ist einer der treibenden Kräfte in der Schweiz, der sich dafür einsetzt, jugendliche Flüchtlinge in seiner Firma auszubilden. Als Mitglied des Rotary-Clubs unterstützt er die Tätigkeiten des Vereins ROBIJ mit grossem Engagement. Der Verein bietet Jugendlichen mit Migrationshintergrund und jugendlichen Geflüchteten Hand bei der beruflichen Integration, um ihnen diesen Einstieg zu erleichtern. Damit erfahren sie soziale Wertschätzung und werden Teil unserer Gesellschaft.

Eine Win-Win-Situation
Der Abend wurde eröffnet durch eine Ansprache von Heike Beuschlein, Präsidentin des Rotary-Clubs Zürich-City. Sie betonte die Wichtigkeit des „Brückenbaus“ zwischen lernwilligen Geflüchteten und Ausbildungsbetrieben, deren Branche der Nachwuchs fehlt.
Marianne Hopsch, Präsidentin des Vereins ROBIJ, erläuterte die Situation in ihrem Kurzvortrag wie folgt: „Die Ausbildung von Flüchtlingen ist eine Win-Win-Situation. Die Schweiz hat Lehrstellen anzubieten und Flüchtlinge sind froh, wenn sie etwas lernen und ihr Leben aufbauen können. Damit ist beiden Seiten gedient“. Tatsächlich sieht die momentane Statistik über die Lehrstellen in der Schweiz nicht gut aus. 2021 waren allein im Kanton Zürich knapp 10‘000 Lehrstellen ausgeschrieben, wovon mehr als ein Fünftel nicht besetzt werden konnte. Für einige Berufsgruppen fehlen bei den Lehrstellen sogar 40-80%! Diese Tendenz ist steigend und hat wiederum zur Folge, dass immer mehr Betriebe gar keine Lehrstellen mehr anbieten.
Beat Scherrer schilderte in einem weiteren Kurzvortrag die Ausbildung der neuen Lehrlinge durch Instruktoren und andere Lehrlinge in der Firma Scherrer Metec AG, die in diesem Jahr 125 Jahre alt geworden ist.
Im Anschluss darauf überreichte er Marianne Hopsch einen von der Scherrer Metec AG und mehreren Rotary-Mitgliedern gespendeten Betrag von 24‘000 Franken in Form eines symbolischen Schecks für den Verein ROBIJ.

Eid kam als 15-jähriger von Afghanistan in die Schweiz
Es folgte ein Gespräch zwischen Michael Bischof, Geschäftsleitung der Energie Freiamt AG, Marianne Hopsch und Eid Mohammad Moradi. Michael Bischof ist einer der Ausbildner von Eid Mohammad Moradi, der bereits eine bewegte Vergangenheit in seinem jungen Leben vorzuweisen hat. Er wurde in Afghanistan bei Kabul geboren. Sein Vater war Polizist, bis ihn die Taliban übel zurichteten. Von da an lebte Eid in permanenter Angst, er könnte als Polizistensohn eines Tages von den Taliban erkannt und umgebracht werden. Deshalb entschloss er sich, Afghanistan zu verlassen. Seiner Familie hinterliess er über 100 Obstbäume, die er auf dem Land seiner Familie angepflanzt hatte. Sein Fluchtweg führte ihn über ein Jahr lang unter anderem über den Iran, wo er eine Zeit lang arbeitete, um seinen weiteren Weg finanzieren zu können. Schliesslich kam er 2015 in die Schweiz, wo er bei der Kantonspolizei Bern an die Tür klopfte und um Asyl bat. Er wurde einem Integrationsprojekt für Geflüchtete im Kanton Zürich zugeteilt und kam nach dreieinhalb Jahren schliesslich zur Energie Freiamt AG in Muri. Jetzt macht er dort eine Lehre als Netzelektriker, doch sein Traumberuf ist nach wie vor Polizist zu werden, wie es sein Vater einmal war.

Netzwerk von Ausbildnern
Jean-Paul Jaccard, stellvertretender Präsident des Vereins ROBIJ, informierte über den Launch von acht ROBIJ-Lehrfilmen, die gedreht wurden. Die kurzen Video-Clips dienen dazu, Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu helfen, sich auf den Berufseinstieg in einem Lehrbetrieb vorzubereiten - Themen wie Integration, Zusammenarbeit, Respekt, Pünktlichkeit, Outfit, etc. werden behandelt und das ohne Sprache, aber trotzdem verständlich.

Zum Schluss referierte Reto E. Fritz, Vorsitzender des Governorrats Schweiz/Fürstentum Liechtenstein. Der Governorrat stellt das Bindeglied zwischen dem Hauptsitz von Rotary International und den einzelnen Clubs dar. Reto E. Fritz plädierte für eine starke Vernetzung der rotarischen Projekte des Berufsdienstes in Bezug auf die Ausbildung und Integration von jugendlichen Geflüchteten und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Damit käme man dem Kernanliegen vom Verein ROBIJ näher – eine Zusammenarbeit mit weiteren Ausbildungsbetrieben, die genauso wie die Scherrer Metec AG in ihren Räumlichkeiten, die Ausrichtung eines Berufserkundungstags für jugendliche Geflüchtete ermöglichen.
Zum Schluss trafen sich alle Anwesenden zu einem Apéro riche, wo noch leidenschaftlich über die vorgetragenen Themen des Abends diskutiert wurde.

Imagefilm ROBIJ

ROBIJ-Lehrfilme
Die acht je ca. 1-minütigen Video-Clips helfen den Jugendlichen, sich auf den Berufseinstieg in einem Lehrbetrieb vorzubereiten:
1) Vorbereitung, 2) Pünktlichkeit, 3) Outfit, 4) Kotaktperson, 5) Respekt, 6) Nachfragen, 7) Integration, 8) Teamwork.

robij.ch
Scherrer Metec AG

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