Spenglerei

Zur Jury 2021 gehörten Kurt Studer, Bernard Trächsel, René Fasler, Marc Hausheer, Claudio Cristina, Daniel Schweizer und Christian Zeuch. (Bilder: zVg)

Die Jury liess sich vom schlechten Wetter nicht von ihrer Arbeit abhalten.

Viele Fotoaufnahmen zu den Wettbewerbsobjekten wurden unter Zuhilfenahme von unbemannten Multicoptern durchgeführt.

Der lange Weg zum Gold

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde die Verleihung der Goldenen Spenglerarbeit 2021 in den Herbst verlegt.

Besondere Zeiten erfordern auch besondere Massnahmen. Dieses Motto hat sich der Verein diplomierter Spenglermeister der Schweiz (VDSS) zu Herzen nehmen müssen. Aufgrund der Corona-Massnahmen musste die für Mai geplante Jahreshauptversammlung in Bern leider um ein Jahr verschoben werden. Wie schon im vergangenen Jahr wird sie in einem digitalen Format durchgeführt.
Mit grosser Vorfreude war auch die Prämierung und Verleihung der Goldenen Spenglerarbeit 2021 für dieses Datum geplant. Nun findet die Siegerehrung am 2. und 3. September 2021 im Rahmen des Herbstausflugs des Vereins statt. Mitglieder und Partner des Projekts, die Wettbewerbsteilnehmer, die Verbände suissetec, Gebäudehülle Schweiz und der internationale Interessenbund Baumetall (iib) sowie alle Marktpartner, Händler und Lieferanten müssen sich auf den neuen Termin einstellen. Aufgrund der – hoffentlich nun jetzt abklingenden – Pandemie hatte jedoch mit Sicherheit jeder der Partner Verständnis dafür, dass die Gesundheit der Teilnehmer und Gäste vorgeht.
Wie immer sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche aussergewöhnliche Projekte im Wettbewerb vertreten. Mit Stolz möchte der Verein diese würdig präsentieren. Der VDSS sieht es als seine Pflicht an, diesen traditionsreichen Höhepunkt im Vereinsleben nicht nur schriftlich oder am kleinen Bildschirm zu begehen. Denn Ziel ist es weiterhin, die schönen und zeitgemässen Arbeiten auch der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. So soll das Berufsbild des Spenglers einem möglichst grossen Publikum gezeigt werden. Ausserdem haben es sich die Beteiligten redlich verdient, dass ihnen anspruchsvollen und arbeitsintensiven Objekten Anerkennung gezollt wird. Hierbei ist es dem VDSS besonders wichtig zu betonen, dass nicht nur die Baukunst, sondern auch die schaffenden Personen im Mittelpunkt einer solchen Auszeichnung stehen. Eine digitale Preisverleihung würde diesem Anspruch sonst nur bedingt gerecht werden.

«Der Film»

Die Organisatoren sind zuversichtlich, die Veranstaltung mit einem guten Hygienekonzept durchführen zu können. Inzwischen ist das Programm in Umrissen bekannt. Eine begrenzte Anzahl eingeladener Gäste wird sich im Kino Bourbaki am Löwenplatz in Luzern einfinden. Parallel zur Siegerehrung erfolgt die Veröffentlichung der Broschüren «Goldene Spenglerarbeit 2021» und «Le Toit d’Or 2021».
Besonderen Grund zur Vorfreude bietet ein erstmals zur Veranstaltung produzierter Film. Schon der Filmtitel «Goldene Spenglerarbeit 2021 – der Film» hält die Spannung hoch. Eine Vorahnung zum spannenden Streifen bietet der Trailer.

Links: Detail-Informationen zu den Tätigkeiten des Verbands und zu früheren Wettbewerben.