Spenglerei

Die Gästeschar in Feststimmung vor dem siegenden Felchlin-Objekt; v.l.n.r. Daniel Schweizer (Jury-Architekt), Claudio Cristina (Jury-Mitglied), Benno Lees (Fachplaner Objekt) Jeannette und Alex Zehnder (VDSS-Preisdonatoren), zwischen ihnen Bernard Trächsel (Jury-Mitglied), Kurt Studer (Jury-Mitglied), Roman Pfister (Architekt vom Team Peter, Meili & Partner Architekten AG), Erich Aregger (vom ARGE-Team), Ruedi Kalbermatten (Geschäftsleitung Felchlin AG), dann die ARGE-Spenglermeister René Schibig, Iwan Bürgler, Gregor Bless, Valentin Bless, René Fasler (Jury Präsident) und Christian Zeuch (Jury-Mitglied und Fotograf). Bilder: VDSS

Der Geschäftsleitungsvertreter von Felchlin AG, Ruedi Kalbermatten, in der Mitte, und die anwesenden Spenglermeister der siegenden Spengler ARGE, v.l.n.r. Valentin und Gregor Bless, René Schibig, Iwan Bürgler und Erich Aregger werden noch entscheiden müssen, wo sie die Siegerwidmung am prämierten Bau montieren werden.

Widmungsplakette Goldene Spenglerarbeit 2021 – Übergabe bei Max Felchlin AG, Ibach SZ

Metalldeckungen und Fassadenbekleidungen haben in der kreativen Architektur einen hohen Stellenwert. Um diese Architektur und das Handwerk mit Dünnblech der Fachwelt und Öffentlichkeit vorzustellen, juriert und publiziert der Verein diplomierter Spenglermeister der Schweiz (VDSS) alle drei Jahre bemerkenswerte Bauten und Gebäudehüllen dieser Art.

Sieger 2021 wurde die Dachlandschaft des Neubaus des Schokoladenerstellers Max Felchlin AG in Ibach SZ, ausgeführt durch die Arbeitsgemeinschaft der Spenglermeister-Firmen Bless Gebäudehüllen AG aus Erstfeld, Paul Gisler AG aus Cham und Annen & Schibig AG aus Ibach. Die wunderbare metallische Dachlandschaft mit Japan-Flair, wurde durch Meili, Peter & Partner Architekten AG aus Zürich entworfen.
Nach Übergabe des Preises anfangs September im Kino Bourbaki in Luzern, verbunden mit der Premiere des Films «die Goldene Spenglerarbeit 2021, wurde nun im Oktober bei Anwesenheit aller involvierten Beteiligten, die Widmungsplakette zur Montage am ausserordentlichen Bauwerk verliehen.

Was es alles braucht

Die leitenden Persönlichkeiten betonten in Ihren Reden nochmals die wesentlichen Voraussetzungen, die vorhanden sein müssen, um ein solches Bau-Unikat zu realisieren. Dazu gehören eine kreative Architekturidee, die zum Unternehmen, seiner Kundschaft und Produkten sowie zum Standort passt; den Mut und die Bereitschaft der Bauherrschaft, etwas Aussergewöhnliches zu realisieren; den Zuzug und eine gute Zusammenarbeit mit notwendigen Fachplanern; kompetente Handwerker mit Meisterdiplom, guten Mitarbeitende und ein moderner Maschinenpark und nicht zuletzt eine wirklich funktionierende, konstruktive Zusammenarbeit zwischen allen Baupartnern.
Für den Auftraggeber, in diesem Fall eine Schokoladenfabrik, ist natürlich auch der Charakter und die Ausstrahlung des Gebäudes im Einklang mit den angebotenen Produkten von grosser Bedeutung. In Ibach wurden alle genannten Voraussetzungen erfüllt. So konnten die Beteiligten die Plakette «Max Felchlin AG, Goldene Spenglerarbeit 2021» mit grosser Freude und Stolz entgegengenehmen. Der Bauherr und ein Spengler werden die Widmungsplakette am geeigneten Ort im Gebäude montieren.

Bau mit Prämierungen

Dass das Objekt im Übrigen bereits nach Fertigstellung schon Auszeichnungen bezüglich der Architektur und dem Holzbau erhielt, untermauert wohl die verdiente Prämierung des Spenglermeister-Vereins VDSS für die Titanzink-Deckung.
Nochmals ein grosses Bravo für diese Gebäudehülle der Superlative. Wer mehr darüber wissen will, konsultiert die unter www.vdss.ch aufgeschalteten Fachberichte.

Sehenswert sind auch die Filme zur Goldenen Spenglerarbeit 2021, «Der Film» sowie «Der Sieger». Der Klick ermöglicht das Entdecken toller Metall-Dachlandschaften aus der Vogelperspektive!
 

 

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