Hygiene

(Photo: Pixabay)

Gesundheit fängt beim richtigen Boden an – warum Parkett besser ist als Teppich

Gesundheit ist kein Zufall. Doch vielen ist nicht bewusst, dass das persönliche Wohlbefinden viel mit dem Raumklima, der Ausstattung einer Wohnung und der Inneneinrichtung zu tun hat. An vielen kleinen Ecken kann im Haushalt gefeilt werden und auf eine gesundheitsbewusstere Einrichtung geachtet werden. Ein guter Anfang ist das Parkett. Dieses ist sehr viel hygienischer und besser für das Raumklima als beispielsweise Teppichboden. Warum das so ist, zeigt dieser Artikel.

Teppichboden lädt sich gerne statisch auf. Jeder kennt das: Man läuft über den Teppichboden, fasst eine Türklinge aus Metall an und erhält einen leichten elektrischen Schlag. Diese statische Ladung sorgt dafür, dass sich Staub in der Luft befindet. Dieser wiederum sorgt für tränende Augen, lässt Menschen niesen und kann bei Allergikern und Allergikerinnen zu mehr oder weniger starker Atemnot führen. Parkett hingegen ist antistatisch. Da lädt sich nichts auf und die Raumluft ist reiner. Und da sich auf dem Parkett auch nicht so viel Staub ablagert wie zwischen den feinen Fäden eines Teppichbodens, ist das Raumklima insgesamt besser.

Gutes Raumklima durch Feuchtigkeitsausgleich

Räume mit Teppichboden riechen oft muffig. Essendünste, Zigarettengeruch, Fussschweiss, Staub und Feuchtigkeit: Alles zusammen sorgt für das unverwechselbare Duftbouquet von altem Teppich. In Haushalten mit Vierbeinern kommt oft noch die Note "nasser Hund" dazu. Der Teppichboden lüftet nicht gut aus. Im Teppich verfängt sich alles Mögliche:

  • Feuchtigkeit
  • Staub
  • Haare
  • Hautpartikel
  • Öle aus der Luft
  • Essenskrümel
  • Fuseln und Abrieb von Kleidung

Auch bei gründlichem Staubsaugen und nassem Reinigen lassen die feinen Fäden des Teppichbodens ihre Beute nicht so einfach wieder los. Die Nässe vom feuchten Reinigen kann nicht gut abtransportiert werden, stockt und begünstigt das Wachstum von Schimmel. Pilzsporen kommen hinzu. Parkettboden ist da etwas anders. Er verströmt einen leichten Holzduft, oft auch noch nach einigen Jahren. Das natürliche Holz eines naturbelassenen Parketts wirkt feuchtigkeitsausgleichend auf die Raumluft und trocknet nach dem Wischen schnell. Es bildet sich bei richtiger Pflege also auch kein Schimmel. Die optimal angefeuchtete Raumluft sorgt für gesunde Schleimhäute und kommt den Atemwegen zugute. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn ein hochwertiges, naturbelassenes Parkett vom Fachmann verlegt wurde und gepflegt wird.

Bessere Hygiene durch leichte Reinigung

Teppichboden lässt sich nicht wirklich gut reinigen. Gerade in Haushalten mit Kindern und Haustieren oder auch nur einem von beiden ist Hygiene aber sehr wichtig. Denn Tiere übertragen Erreger, die sie von draussen mit herein in die Wohnung bringen. Die Tiere bewegen sich in erster Linie auf dem Fussboden – also da, wo auch die Kinder spielen und krabbeln. Tierhaare, Pfotenabdrücke und Speichel sammeln sich da, wo Kinder gerne ihre Kuscheltiere oder auch mal einen Keks ablegen. Ein Parkettboden ist leicht gesäubert: Einmal feucht abwischen mit etwas Hygienereiniger reicht völlig aus. Da sich in einem mit Lack behandelten Parkett und somit versiegeltem Boden keine Partikel festsetzen können, entstehen gar nicht erst die idealen Nährböden für Erreger, die bei Teppichen selbstverständlich sind.

Mehrfache Nachhaltigkeit

Als nachwachsender Rohstoff gilt Holz im Bereich Wohnen und Bauen als extrem nachhaltiges Material und ist damit äusserst beliebt, um die Umwelt zu schonen. Aber auch für die Gesundheit erweisen sich naturbelassene Parkettböden als nachhaltige Investition. Sie sind hygienischer, pflegeleichter und für Menschen mit einer Hausstaubunverträglichkeit geeigneter als Teppichböden oder andere Bodenbeläge – damit die gute Gesundheit und die Umwelt lange bestehen bleiben.