Bruno Grandinetti. (Bild: SIU)

«Immer ein gutes Erlebnis»

Bruno Grandinetti absolviert zurzeit den Lehrgang zum dipl. Techniker HF Elektrotechnik beim SIU. Im Interview erzählte er, wie er die Unterrichtsmethode mit high-voltage-learning, die aus der Kombination von Präsenzunterricht, Online-Unterricht und Lernvideos besteht, erlebt und weshalb er von dieser Weiterbildung persönlich profitiert.

Herr Grandinetti: Was hat Sie dazu bewogen, die Weiterbildung zum dipl. Techniker HF Elektrotechnik zu absolvieren?

Ich habe mir immer wieder Gedanken gemacht, was ich in Zukunft arbeiten möchte. Mein Ziel ist es mittlerweile, mich für die Energiestrategie 2050 zu engagieren. Da war die Weiterbildung beim SIU der erste mögliche Schritt, um mehr zur Elektrotechnik zu erfahren. Mich interessierten Fragen wie die Folgenden: Wie funktioniert ein Motor? Wie funktioniert ein Generator? Wie können wir uns verbessern? Die Weiterbildung ist dabei der erste Schritt, um diese Dinge besser zu verstehen.

Was sind Ihre Ziele nach der Weiterbildung?

Neben meinem Engagement für die Energiestrategie 2050 habe ich weitere verschiedene Ziele. Beispielsweise möchte ich vielleicht an die Fachhochschule gehen. Was ich ganz sicher noch absolvieren werde, ist der Lehrgang Fachmann Unternehmensführung KMU mit dem eidg. Fachausweis. Das SIU bietet mir diverse Kombinationsmöglichkeiten der Lehrgänge. So kann man innert kürzester Zeit diverse Lehrgänge abschliessen.

Wie ist der Unterricht mit high-voltage-learning?

Es ist ein ziemlich gutes Gefühl. Klar gibt es Fächer, wie etwa Mathematik, bei denen es mir schwerer fällt. Aber eigentlich ist es immer ein gutes Erlebnis. Es ist auch sehr gemütlich, wenn man gleich nach dem Online-Unterricht zu Hause ist und schlafen gehen kann.

Gibt es einen Unterschied zur Weiterbildung im normalen Präsenzunterricht?

Ja, sicher. Der Aufwand wäre extrem höher. Einer meiner guten Freunde macht an einer anderen Schule eine HF-Weiterbildung und kann deswegen nur mit einem 80-Prozent-Pensum arbeiten, da er einmal pro Woche in die Schule muss. Ich habe den Vorteil, dass ich sozusagen von zu Hause aus in die Schule gehen kann. Ich habe auch schon erlebt, dass Schulkameraden in den Ferien waren und trotzdem am Unterricht teilnehmen konnten.

Hat sich in Ihrem Berufsalltag bereits etwas verändert?

Ja, ganz sicher. Vor allem die ganze Normenthematik, die ich täglich anwenden kann. Die technische Sprache kommt vermehrt zum Einsatz. Mein Auftreten hat sich dank den Fächern Kommunikation und Leadership-Management stark verbessert und all dies eröffnet mir zukünftig ein neues Spektrum für höhere Positionen.

Wo können Sie noch profitieren?

Im beruflichen Leben kann ich viel offener an die Arbeit gehen. Ich denke, es ist heute sehr wichtig, dass man sich weiterbildet. Und nicht zu vergessen: Am meisten profitiere ich bei mir selber. Das ist unbezahlbar. Geld vergeht irgendwann, das Wissen bleibt für immer. Es ist auch schön, wenn man dies weitergeben kann und um Rat gebeten wird. Da merkt man, dass man stolz darauf sein kann.