Installations- und Gebäudetechnik

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Haustech 9/2017

1,76 Tbit/s pro Faserpaar: Neues Glasfaserkabel über den Atlantik ist in Betrieb

Der kalifornische Netzwerk-Anbieter Infinera hat ein neues transatlatisches Glasfaserkabel in Betrieb genommen. Das besondere an diesem Kabel ist die für diese Zwecke noch nie dagewesene hohe Übertragungsrate pro Glasfaserpaar von 1,76 Terabit pro Sekunde (Tbit/s). Energieeffiziente Verstärker und eine von Infinera selbst entwickelte Technologie zum so genannten Wellenlängen-Multiplex erlauben noch höhere Übertragungsleistungen im Vergleich zu herkömmlichen Lichtleiter-Übertragungssystemen, heisst es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

 

Im Wesentlichen hat Infinera eine Halbleitertechnologie auf Grundlage von integrierten optoelektronischen Schaltkreisen - kurz PIC für Photonic Integrated Circuits - entwickelt, mit der ein Wellenlängen-Multiplexing bei einem Frequenzabstand von nur 25 GHz (das entspricht 0,2 nm Wellenlängendifferenz) realisierbar ist. Übliche optische DWDM-Systeme (Dense Wavelength Division Multiplex) arbeiten mit einem Frequenzabstand von 0,4 nm (50 GHz). Durch die höheren Datenübertragungsraten können Service Provider neue Dienste anbieten und gleichzeitig die Fläche sowie Energieeffizienz des vom Festland gestützten Unterwassersystems erhöhen, so das Unternehmen.

 

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