Wärmetechnik

   (Bild: Alan C. Hawkins)

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Der See als grosser Energiespeicher

 

 

Der Zürichsee ist nicht nur ein beliebtes Erholungsgebiet und das wichtigste Trinkwasserreservoir für Stadt und Agglo Zürich, sondern auch ein grosser Energiespeicher. Denn das Wasser des Zürichsees wird als Energiequelle zum Heizen und Kühlen genutzt: Im Winter wird ihm Wärme zum Heizen entzogen, im Sommer wird das Seewasser zur Kühlung genutzt. Die Energie des Zürichsees wird von drei grösseren Energieverbunden genutzt: die Verbunde Escherwiese, Fraumünster und Falkenstrasse. Über drei Seewasserfassungen werden Wärme und Kälte für verschiedene Liegenschaften bereitgestellt. Dazu kommen einige Einzelanlagen rund um das untere Seebecken.

 

Die Wärme kommt aus den Wasserschichten in etwa 15 Metern Tiefe. Dort herrschen konstante Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius. Das Seewasser wird dort entnommen, gefiltert und einerseits über Wärmepumpen zum Heizen der Gebäude eingesetzt - und auf der anderen Seite zur Kühlung derselben verwendet. Dass diese Seewasserheizung, bzw. -kühlung zukunftsträchtig ist, zeigt die Einsparung von fossilen Brennstoffen. Eine Einsparung, welche - so ganz nebenbei - auch den Ausstoss von CO2 reduziert ...

 

Wie diese Technik im Einzelnen funktioniert und wie gross die Energieeinsparung pro Jahr sein kann, beschreibt der Artikel von Alan Hawkins in der HK-GT 3/09 ab S. 26, den Sie hier als PDF lesen können.