Wärmetechnik

Sprudelnde Quelle unter dem Finanzministerium, titelte der Hessische Rundfunk nach dem Bohrunfall (Symbolbild: Didi01, www.pixelio.de)
Sprudelnde Quelle unter dem Finanzministerium, titelte der Hessische Rundfunk nach dem Bohrunfall (Symbolbild: Didi01, www.pixelio.de)
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Dumm gelaufen: Bei Erdwärmesondierung unterirdische Wasserblase angebohrt

Bauarbeiter haben im deutschen Wiesbaden bei einer Erdwärmebohrung am Donnerstagabend versehentlich eine unterirdische Wasserblase angebohrt. Das Ergebnis: Mit hohem Druck schossen anfangs bis zu 6000 Liter Wasser pro Minute meterhoch aus dem Loch. Etwa 60 Helfer der Feuerwehr waren damit beschäftigt, das Wasser kontrolliert abzuleiten. Mit Beton versuchte man, das Loch zu stopfen. Doch die erst nach langer Verzögerung aufgetriebenen 56 Kubikmeter Beton reichten nicht aus – das Wasser kam an anderen Stellen wieder heraus. Am Freitagnachmittag war der Druck soweit zurückgegangen, dass das Wasser nur noch «zaghaft» ausströme. Die Bohrung fand im Rahmen einer Geothermie-Bohrung direkt neben dem Gebäude des hessischen Finanzministerium statt. Dieses plant einen Anbau nach dem Passivhaus-Standard. Die Wasserblase in 130 Metern Tiefe sei aus Versehen angebohrt worden, wurde ein Sprecher des Finanzministeriums in den Medien zitiert.

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