Wärmetechnik

Dank BFE-Förderung: Der Einsatz neuer Wärmepumpen in der Schweiz steigt steil an. Grafik: AZ

Solar Impulse

Verkauf von Wärmepumpen steigt steil an

 

 

Der Verkauf und Einsatz von Wärmepumpen in der Schweiz steigt markant an. Die Aargauer Zeitung spricht in einem Artikel vom 8. Mai geradezu von einem «Boom bei den Wärmepumpen». So wuchs der Einsatz der umweltfreundlichen Heizanlagen in der Schweiz von knapp 17 000 im Jahr 2007 auf über 21 000 im Jahr 2008. Experten der Branche sagen einen weiteren steilen Anstieg dieser Anlagen voraus, vor allem, weil das Bundesamt für Energie mit Prämien lockt. So unterstützt das BFE den Austausch alter Elektrospeicherheizungen mit einer Wärmepumpe oder Holheizung mit bis zu 8000 Franken pro Anlage. Zum Vergleich: Eine Wärmepumpe mit 7,6 kW Leistung reicht für die Heizung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses und kostet 19 000 Franken.

 

Ganz unumstritten sind diese Wärmepumpen allerdings nicht. So wird kritisiert, dass je nach den jeweiligen Einsatzverhältnissen zwischen 20 und 50 % der nutzbaren Wärmeenergie in Form von Strom zugeführt werden muss. Die Effizienz der Wärmepumpen sei seit Jahren stagniert, so der Artikel in der AZ. Das BFE hält indes dagegen, dass sich der Einsatz der Pumpen gegenüber den alten Elektrospeicherheizungen weit mehr als kompensieren lasse.